Aufbauend auf der gemeinsamen Erklärung der Stadtverordnetenversammlung "Keine Toleranz für Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus - Zossen ist eine weltoffene Stadt" vom 25. Mai 2015 erklären Mitglieder von Parteien, Initiativen, Gemeinden und Kirchen sowie Bürgerinnen und Bürger von Zossen und Umgebung aus Anlass der Gründung des Netzwerkes "Demokratie und Menschlichkeit" ihren Willen, sich aktiv für eine bürgernahe Flüchtlingspolitik in Zossen und Umgebung einzusetzen. Wir treten für die Einhaltung aller Normen des Grundgesetzes sowie der nachgeordneten Gesetze Deutschlands ein.

Auf dieser Grundlage wollen wir alles in unseren Kräften stehende tun, um ein möglichst konfliktfreies Miteinander aller zu ermöglichen: der Neuankömmlinge aus anderen Ländern und Kulturen und der Bevölkerung von Zossen und Umgebung.

Wir streben an:

  1. eine Atmosphäre des Aufeinander-zu-Gehens und Miteinanderlernens zu schaffen;
  2. gemeinsame Anstrengungen zur friedlichen Regelung von Konflikten zu unternehmen.

Wir Politikerinnen und Politiker in diesem Netzwerk werden in den Gremien und auf den Ebenen unserer politischen Tätigkeit verantwortungsvoll für eine offene Informationspolitik der Bürgerinnen und Bürger eintreten. Wir werden uns für die Interessen aller Menschen in Zossen und Umgebung vor Ort, im Kreis und im Land einsetzen.

Wir Mitglieder von Gemeinden, Kirchen und Initiativen sowie Bürgerinnen und Bürger von Zossen und Umgebung werden uns in Zusammenarbeit mit den Verwaltungen der Stadt Zossen und ihrer Nachbarorte aktiv in der Unterstützung des DRK als Betreibergesellschaft der Erstaufnahmeeinrichtung engagieren.

Als Netzwerk wollen wir uns gemeinsam für den offenen Dialog mit allen Menschen in Zossen und Umgebung stark machen. Wir werden Gesprächsforen, Bildungsabende und Kulturveranstaltungen anbieten. Wir sind entschlossen, uns den zahlreich vorhandenen Problemen heute und morgen zu stellen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Zossen, den 14.10.2015

 


  • Helmuth Barthel MdL SPD
  • Christoph Schulze Berlin, MdL BVB/Freie Wähler
  • Danny Eichelbaum Jüterbog, MdL CDU
  • Anita Tack Hamburg, MdL Linke
  • Heide Schinowsky Potsdam, MdL Bündnis 90/Die Grünen
  • Sabine Albrecht Landesvorstand Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg
  • Annekathrin Loy Zossen, SVV DIE LINKE
  • Carsten Preuß Zossen, SVV DIE LINKE
  • Jörg Wanke Zossen, SVV Bürgerliste
  • Christiane Witt Glienicke, Gleichstellungs- und Integrationsbeauftragte Landkreis Teltow-Fläming
  • Konrad Tschorn Wünsdorf, Ortsbeiratsmitglied Zossen-Wünsdorf
  • Margit Weyer Zossen, Runder Tisch Flüchtlingshilfe  Zossen
  • Karin Gülde Am Mellensee, Runder Tisch Flüchtlingshilfe Zossen
  • Andreas Brettschneider Zossen, Runder Tisch Flüchtlingshilfe Zossen
  • Dr. Sonja Brentjes Zossen, Runder Tisch Flüchtlingshilfe Zossen
  • Jürgen Akuloff Luckenwalde, MdK Linke
  • G. Kittel Pfarrer i.R.
  • Jolanta Helming Zossen, Katholische Kirche 
  • Klaus Helming Zossen, Katholische Kirche
  • Anne Hensel Wünsdorf, Evangelische Kirche
  • Sandro Vogler Zossen, Engelische Kirche
  • Sylvia Rischer Zossen, Freie Evangelische Gemeinde
  • Tino Rischer Zossen, Freie Evangelische Gemeinde
  • Ruth Wagner Rangsdorf, KV Teltow-Fläming B90/DIE GRÜNEN
  • Ariane Ullrich Zossen, SVV Bürgerliste
  • Petra Spaude Zossen, Sprecherin Runder Tisch Flüchtlingshilfe Zossen
  • Angela Garz Zossen, Sprecherin Runder Tisch Flüchtlingshlfe Zossen
  • Wiebke Schwarzweller Zossen, Sprecherin Runder Tisch Flüchtlingshilfe Zossen
  • Gerhard Kalinka Blankenfelde-Mahlow, Vorsitzender des Kreistages Teltow-Fläming