Kunst kennt keine Grenzen: Ausstellungseröffnung in Zossen. Die erste Ausstellung in unserer neuen Serie "Kunst kennt keine Grenzen", die die AG Kultur des Runden Tischs Flüchtlingshilfe und das Netzwerk ins Leben gerufen haben, wurde mit Werken von Kirsten Roya Azal am 22. Juli 2016 im Hotel Weisser Schwan eröffnet. Die ausgestellten Arbeiten erkunden Farbe, Form und Licht. Anschließend gab es eine Grillparty. Zu Gast war auch Lars Wendland aus Brieskow-Finkenheerd. Mit ihm gemeinsam wurde das Zossener Netzwerk für Demokratie und Menschlichkeit am 04.07.2016 von Ministerpräsident Dietmar Woidke mit dem "Band für Mut und Verständigung" ausgezeichnet. Lars Wendland war im Februar 2016 zwei Wochen lang ehrenamtlich tätig bei der privaten deutschen Flüchtlingsinitiative "Sea Watch". Er gehörte zur vierköpfigen Crew aus Seeleuten und Medizinern auf einem Schnellboot, das zwischen der griechischen Insel Lesbos und der türkischen Küste pendelt und Flüchtlingen hilft. Über diese Erfahrungen berichtete er in Zossen.

 

 

 

 

 

 

Einladung zu einer Veranstaltung mit der Friedrich Ebert Stiftung

 

Von: Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg <organisation@boell-brandenburg.de>
An: Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg <organisation@boell-brandenburg.de
Gesendet: 17:44 Dienstag, 3.Mai 2016
Betreff: Einladung: "Angst ums Abendland", Luckenwalde, 19.05.2016

 
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Autorengespräch
Angst ums Abendland

Unser Gast: Daniel Bax, Journalist bei der taz und Buchautor
Donnerstag, 19.05.2016, 18.00 Uhr
Kreistagssaal (Am Nuthefließ 2, 14943 Luckenwalde)
Seit viele der nach Europa geflüchteten Menschen aus muslimisch geprägten Ländern kommen, verschärft sich der antimuslimische Diskurs in Deutschland. Dabei sind die Debatten oft von Unwissen und Klischees geprägt. Rechtspopulistische Parteien wie die „Alternative für Deutschland“ und Bewegungen wie PEGIDA nutzen die Abneigung gegenüber dem Islam als  Treibstoff. Aber Vorurteile gegenüber Muslim/innen und ihrer Religion sind in allen Schichten und über alle politischen Lager hinweg verbreitet – in ganz Europa. Der Journalist Daniel Bax zeigt mit seinem Buch "Angst ums Abendland", wie die übersteigerte Angst vor Muslim/innen rechtspopulistische Strömungen und totalitäre Denkweisen stärkt. Mit ihm sprechen wir über Islamfeindlichkeit in Deutschland. Wie kann rationale Religionskritik vom Ressentiment unterschieden werden? Welche Stereotype und Vorurteile bestimmen die Debatte gegenüber Muslim/innen?  Wie kann der Islam Teil einer demokratischen Einwanderungsgesellschaft sein?

Daniel Bax, ist Redakteur im Inlandsressort der »tageszeitung« und schreibt dort vor allem zu den Themen Migration, Integration und Islam. Er hat Publizistik und Islamwissenschaft studiert und gehört seit 2014 dem Vorstand des Vereins »Neue Deutsche Medienmacher« an, der sich für mehr Vielfalt in den deutschen Medien einsetzt. 2015 ist sein erstes Buch »Angst ums Abendland. Warum wir uns nicht vor Muslimen, sondern vor den Islamfeinden fürchten sollten« erschienen.

Der Eintritt ist frei. 

Um eine Anmeldung (anmeldung@boell-brandenburg.de) wird zu Planungszwecken gebeten.
Alle Informationen zu der Veranstaltung finden Sie auch unter folgendem LINK. Leiten Sie die Einladung auch gern an Interessierte weiter! Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Landkreis Teltow-Fläming und im Rahmen des Projektes CUCHA - Cultural Challenges. Fairness und Verantwortung in unseren Kommunen“ der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg statt und wird mit Mitteln aus den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union kofinanziert.

      

Kontakt

Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg e.V.
Dortustr. 52
14467 Potsdam
0331 200578 0




Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg
Dortustr. 52
14467 Potsdam
Deutschland

0331-2005780
organisation@boell-brandenburg.de

A, 22. 5. 2016 zeigt die Kultur AG des Runden Tischs Flüchtlingshilfe Zossen

im E-Werk, Zossen, Am Nottehafen den saudiarabisch-belgisch-deutschen

Film "Das Mädchen Wajda". Alle sind herzlich mit Familie eingeladen, sich den

ersten Film einer saudiarabischen Regisseurin über ein Mädchen, das sich ein

Fahrrad wünscht, anzuschauen.

 

Jede/r ist herzlich willkommen, am 18. 5. 2016 in Zossen, Bücherstall

Herrn Görke, dem Finanzminister, Fragen zur Flüchtlingspolitik in

Brandenburg unter dem Thema "Menschen auf der Flucht: Herausforderungen

und Chancen für Brandenburg", 19-21 Uhr zu stellen.

 

Am 19. April 2016 findet ein weiterer Bürgerstammtisch statt.

Die Ausrichter sind dieses Mal die Grünen/Bündnis 90 unter

Federführung von MdB Annalena Baerbock in Zusammenabreit

mit dem Netzwerk.

 

Ort: E-Werk, 1580 Zossen, Am Nottehafen 4

Beginn: 19:00 Uhr

 

 TAXI TEHERAN

Das Netzwerk Demokratie & Menschlichkeit lädt gemeinsam mit dem Runden Tisch Flüchtlingshilfe Zossen und der BI Zossen zeigt Gesicht zur Vorführung des Films Taxi Teheran des iranischen Filmemachers Jafar Panahi ein. Wir wollen uns über Fluchtursachen, letzten Wahlen in Iran und das Leben in diesem Land unterhalten. 

 

Ort: E-Werk, Café, Am Nottehafen 4, 15806 Zossen

Beginn: 19:00 Uhr

Getränke und Speisen sind im Angebot.

 

Am 28. 01. 2016 findet von 15 bis 18 Uhr in der Erstaufnahme in Wünsdorf der vom Innenminister auf der Einwohnerversammlung am 26. 11. 2015 zugesagte Tag der Offenen Tür für Bürgerinnen und Bürger statt. Vertreter des Ministeriums des Innern und für Kommunales, der ZentralenAusländerbehörde sowie des Deutschen Roten Kreuzes als Betreiber werdenanwesend sein und für Fragen zur Verfügung stehen.

Adresse: Hauptallee 116, 15806 Zossen OT Wünsdorf

https://www.google.de/maps/place/Hauptallee+116,+15806+Zossen/@52.1661144

 

 


Einladung zum 4. Bürgertisch am 4. 2. 2016

Ort: Waldstadt-Treff, Gutenbergstr. 5, Zossen

Zeit: 19-21 Uhr

Gesprächspartner: Frau Christiane Witt, Integrations- und Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises teltwo-Fläming; Dr. Danny Eichelbaum, MdL CDU

Thema: Flüchtlingspolitik im Landkreis Teltow-Fläming: Herausforderungen, Konflikte, Erfolge

 

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Gemeinsames Singen unter dem Motto "Licht an für Demokratie und Menschlichkeit" auf dem Kirchplatz in Zossen.

Mit uns singen werden Andi Kaiser und Band, Mitglieder aus Chören und kirchlichen Gemeinden aus Zossen, Baruth, Trebbin, Jüterbog und anderen Orten des Landkreise unter Leitung des Kreiskantors Peter-Michael Seifried, der armenische 'Superstar' und Opernsänger Artak Kirakosyan (Berlin) und Mitglieder des Chores des koptischen Kirchen Berlins.

Wann: 16.12.2015 ab 18:00 Uhr
Wo: Kirchplatz, 15806 Zossen

 

Das gemeinsame Singen am 16. 12. hat den TeilnehmerInnen auf der Bühne und auf dem Kirchplatz viel Spaß gemacht. Viele kamen aus Zossen. Ludwigsfelde, Baruth, Nächst Neuendorf, Rehagen, Königswusterhausen und anderen Orten, um für eine menschliche Flüchtlingspolitik Weihnachts- und andere Lieder zu singen und den für viele Ohren fremdartigen Gesängen von Priester Guirgis el-Moharaki und seinen jungen Mitgliedern der Koptischen Kirche Berlin, die selbst alle erst in den letzten zwei Jahren zu uns als Schutzsuchende gekommen sind, zu lauschen. Die Lieder unseres muslimischen Gastes Abdullah Sultan aus Aleppo, der inzwischen ein neues Zuhause in Ludwigsfelde gefunden hat, klangen uns da schon fast heimatlich vertraut. Caroline aus Kenya, wohnhaft in Luckenwalde, sang Lieder aus ihrer Heimat. Die Bläser aus Sperenberg blasen wunderschön Weinachtslieder, obwohl sie gerade erst von der Polizei in uns alle überraschender Weise vom Kirchturmgerüst geholt worden waren, von wo eigentlich ihre Botschaft des Friedens und der Menschlichkeit erschallen sollte. Kerzen erhellten den Platz und verkörperten unser aller Motto: Licht an für Demokratie und Menschlichkeit!

 

Hier sind MAZ Artikel zu unserer Veranstaltung, in bedenklicher Weise in der Berichtestattung kombiniert mit der Protestveranstaltung von AfD AnhängerInnen gegen die Flüchtlingspolitik, sowie zu den Entwicklungen der öffentlichen Darstellung zum Polizeieingriff gegen die Aktion des Turmblasens. Leider ist bist heute nicht geklärt, wieso die Polizei überhaupt eingegriffen hat, warum sie so viele verschiedene Erklärungen für ihr Eingreifen gegeben hat und waum Frau Bohn es für erforderlich and gerechtfertigt gehalen hat, uns auch noch mit Strafverfolgung zu bedrohen!

http://www.maz-online.de/Lokales/Teltow-Flaeming/Asyl-Demos-in-Zossen-bleiben-friedlich
http://www.maz-online.de/Lokales/Teltow-Flaeming/Pfarrer-kritisiert-Polizeiaktion
http://www.maz-online.de/Lokales/Teltow-Flaeming/Gefahr-fuer-Leib-und-Leben

 

 

 

Presseerklärung des Kreisverbandes der Grünen zum Polizeieingriff:

 

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Kreisverband Teltow-Fläming
Ruth Wagner, Sabine Albrecht
Kreisvorsitzende
Tel. R. Wagner: 033 708 / 30405

21. Dezember 2015

Pressemitteilung
von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Kreisverband Teltow-Fläming,
und der Basisinitiative Zossen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN,
c/o Sven Baranowski, Berliner Str. 6, 15806 Zossen

Freiheit für die Weihnachtslieder

Staunen in der Adventszeit ist eigentlich etwas Erfreuliches. Nicht schlecht staunten allerdings am vergangenen Mittwoch (16.12.2015) die Teilnehmer*innen von B90/DIE GRÜNEN, die an einer Aktion unter dem Motto „Licht an für Demokratie und Menschlichkeit“ teilnahmen. Sie wurden Zeugen, wie die Polizei einen Bläserchor mit ca. 15 Musiker*innen nebst Pfarrer an der Aufführung von Weihnachtsliedern auf dem Kirchturm hinderte. Ein massives Polizeiaufgebot in martialischer Montur verwies die Bläser*innen vom Baugerüst des Zossener Kirchturms und stellte ihre Personalien fest.

Befürchtete die Polizei eine Störung der zur gleichen Zeit, in etwa 200 m Entfernung, am anderen Ende des Marktplatzes stattfindenden Demonstration aus dem rechtspopulistischen AfD-Umfeld? Da staunen die Aktionsteilnehmer*innen, welche akustische Wirkung den Posaunen von der Polizei zugetraut wird. Eine solche Störung hätten vielleicht die Posaunen von Jericho geschafft, aber doch nicht die Bläser vom Zossener Kirchturm.

Oder hatte die Polizei Sorge um die Standsicherheit des Gerüstes? Da staunten die Teilnehmer*innen, dass sie diese Frage nicht mit den vor Ort anwesenden und das Gespräch suchenden Vertreter*innen der Kirche klärte. Sie hätte sicher kompetente Antwort erhalten, hatten doch schon mehrere Bauberatungen des Gemeindekirchenrates auf der Turmplattform des Gerüstes stattgefunden.

Stattdessen wurde das allseits eingefriedete Kirchturmgrundstück von der Polizei gestürmt und ohne Kenntnis der tatsächlichen Auslegung des Gerüstes stiegen etwa 15 Einsatzkräfte dem Bläserchoral über die Treppen des Turmgerüstes nach und belasteten dieses zusätzlich. Getreu dem Motto „Reden ist Silber, Handeln ist Gold“?

Oder sollten hier nur der störungsfreie Ablauf der AfD-Veranstaltung und deren fremdenfeindliche Parolen geschützt werden? Ist die Polizei eigentlich dafür da? Und nahm deshalb die Polizei den Posaunenchor erfreut zum Anlass, um das Großaufgebot an Einsatzkräften, das die Zossener Innenstadt an diesem Abend belagerte, zu rechtfertigen?

Wir möchten aber gerade in der Adventszeit niemandem, auch nicht der Polizei, unlautere Absichten in die Schuhe schieben.

Dennoch ist gerade die Adventszeit für uns Anlass, uns für die Freiheit der Advents- und Weihnachtslieder – und für eine menschliche Flüchtlingspolitik - einzusetzen. Mögen Posaunen im ganzen Land und an jedem Ort ungestört für den Frieden und die Menschlichkeit in der Welt erklingen.

In diesem Sinne wünschen der Kreisverband Teltow-Fläming und die Basisinitiative Zossen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN allen Leser*innen ein friedvolles Weihnachtsfest.