Am 9. Juli 2020 haben acht Zossener*innen das Netzwerk Demokratie und Menschlichkeit beschlossen, das bisherige Netzwerk in den Status eines Vereines zu überführen. Für diesen Schritt gibt es vier Gründe: 

1. die Aufgaben im Bereich unserer fünfjährigen Arbeit, der Integration von Geflüchteten, sind in Zossen kleiner geworden;

2. durch die erheblichen Widerstände des Lagers der am 1. September 2019 abgewählten Bürgermeisterin Frau Michaela Schreiber gegen einen demokratischen Neuanfag in Zossen und seinen Ortsteilen sehen wir erheblichen Handlungsbedarf im Bereich der Förderung demokratischer Verhaltensweisen in der städtischen Politik;

3. durch die gesundheitliche Krise infolge von COVID-19 haben einige Netzwerkmiglieder ihre vorrangige Verpflichtung darin gesehen, sich in der Hilfe für Senior*innen, Menschen in Quarantäne, Kinder und Familien in schwierigen Bedingungen zu engagieren;

4. um in der Stadt soziale, kulturelle und andere benötigte Projekte durchführen zu können, müssen Fördergelder eingeworben werden; das ist jedoch in der Regel nur dann möglich, wenn sich ein Verein um Fördergelder bewirbt.

 

Die Gründungmitglieder waren: Christiane Witt; Sylvia Rischer; Ute Reglin; Ingrid und Lutz Jurziczek; Ute Donath; Sonja Brentjes; Rana Brentjes.

Folgende Vorstandsmitglieder wurden gewählt: 

1. Vorstand Sylvia Rischer

2. Vorstand Sonja Brentjes

Schatzmeisterin Rana Brentjes.

 

Laut Satzung stellt sich der Verein in Gründung die folgenden Aufgaben:

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnutzige Zwecke im

Sinne des Abschnitts ,,Steuerbegunstigte Zwecke" der Abgabenordnung (AO).

2. Der Verein verfolgt folgenden Zweck im Sinne des§ 52 Absatz AO:

Forderung zivilgesellschaftlicher Aktivitaten auf kommunaler Ebene, Projekte zu

Bildung, Kultur und soziale Aufgaben

3. Der Satzungszweck wird insbesondere durch folgende Tatigkeiten verwirklicht:

- Erwerb von Fördermitteln zur Durchfuhrung zivilgesellschaftlicher Projekte

- Ausschreibung von Projektplanung fur kommunale zivilgesellschaftliche Arbeit

- Durchführung sozialer Projekte

- Durchführung kultureller und sportlicher Veranstaltungen

- Förderung von Aktivitäten in der politischen Bildung, vor allem in Zusammenarbeit mit Schulen, dem städtischen Parlament und politischen Stiftungen.

 

Als erste Aktivität haben die Gründungsmitglieder am 9. Juli 2020 einen Antrag an die Partnerschaften für Demokratie beim Kreis Teltow-Fläming zur Durchführung von Mikroprojekten in Zossen und Ortsteilen im Rahmen des Bundesprogramm "Demokratie leben" verabschiedet.