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Vernissage - Ausstellungseröffnung: Werkschau von Ana López Serrano

12.05.2018 um 14:00 Uhr

Das Netzwerk Demokratie und Menschlichkeit lädt herzlich zur Eröffnung der Ausstellung "Werkschau" der jungen spanischen Malerin Ana López Serrano am 12. Mai 2018 in das Kulturquartier Mönchenkloster in Jüterbog ein. Die Ausstellung findet im Rahmen der Aktion "Kunst kennt keine Grenzen" statt und wird von der Landesintegrationsbeauftragten Frau Dr. Doris Lemmermeier gefördert.

Frau López arbeitet in der Tradition des spanischen Künstlerkreises El Paso, der mit expressionistischen, abstrakten und informellen Stilrichtungen experimentiert. Sie lässt sich auch von den französischen Impressionisten Manet und Renoir inspirieren. Die feministische Malerin Paula Figureiroa Rego liefert ihr weitere Anregungen. Frau López Themen sind weit gestreut, wie ihre Werkschau zeigt. Im Mittelpunkt ihrer Arbeiten stehen Gefühle und Beziehungen.

Im Anschluss an die Eröffnung gibt es das Angebot an Kinder und Erwachsene, unter Anleitung von Frau Lopez gemeinsam zu malen, um sich miteinander kreativ auszutauschen.

Dr. Sonja Brentjes

 
 

Veranstalter / Veranstaltungsort

Kulturquartier Mönchenkloster

Mönchenkirchplatz 4 
14913 Jüterbog

Telefon (03372) 463113 (Stadtinformation)

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Blickpunkt Nr. 50 2017

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Der Flüchtlingsstand war vom Juli bis Oktober 2017 drei Mal auf dem Kraut- und Rübenmarkt in Zossen vertreten. Leiterin des Standes ist Frau Margit Weyer. Frauen aus Syrien und Afghanistan haben mit ihren Familenangehörigen die Speisen zubereitet, die wir gemeinsam an den Wochenedvormittagen in Zossen den BesucherInnen des Marktes angeboten haben. Die Reaktionen der MarktbesucherInnen waren wie immer gemischt. Manche haben kein Interesse gezeigt. Andere blieben stehen, unterhielten sich, kosteten oder nahmen eine Portion mit nach Hause. Bis April 2018 ist jetzt Winterpause.

 

 

Am 29. 6. 2017 fand in Berlin die Preisverleihung im Rahmen von "Aktiv für Demokratie und Toleranz" statt.

Frau Wiebke Schwarzweller stellte unser Netzwerk als einen der Presiträger vor. Hier sind Aufnahmen nach

der Veranstaltung.

 

2016 und 2017 hat das Netzwerk mit den Falken, Landesverband Brandenburg in der Unterstützung der Aktivitäten des KLAB in Luckenwalde über Spenden, die ebenfalls von der Max Planck Gesellschaft zur Verfügung gestellt worden sind, zusammengearbeitet. Die Mittel sind für Filmvorführungen zur Unterstützung der Sprachausbildung, Spielzeug und Bastelmaterial verwendet worden. In diesem Jahr wurden auch Spraydosen für Grafitikunst angeschafft.  

 

Bericht von Jane Baneth, Falken, Landesverband Brandenburg

 

Projekt: Kinoreihe 2016

  • Dienstags (je nach Bedarf) von 16:00 bis 18:00 Uhr Filmvorführung für Kinder uns Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren
  • Ziel der Veranstaltungsreihe: Zusammentreffen von geflüchteten und einheimischen Jugendlichen aus Luckenwalde, Kennenlernen, Austausch, Freunde werden → Integration
  • die Jugendlichen haben die Filme selbst ausgewählt und Snacks vorbereitet.
  • einige der Jugendlichen mit Fluchthintergrund leben noch in Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete.

 

Projekt: Do it yourself (DIY) 2017

  • seit Sommer 2017 Projekt mit Kids  im Alter von 10 bis 14 Jahren
  • Ziel des Projekts: Interaktion von Kindern mit und ohne Fluchthintergrund, voneinander lernen, anderen etwas beibringen, sprach barrierefreie Kommunikation
  • 1 Mal wöchentlich finden Angebote aus dem DIY-Bereich im Jugendfreizeitzentrum Klab statt
  • als Teilnehmende wurden Mädchen und Jungen aus Luckenwalde angesprochen, einige von ihnen waren bereits Nutzer*innen des Jugendfreizeitzentrum KLAB, andere wurden in den Willkommensklassen angesprochen
  • die Teilnehmenden sind angehalten einander etwas beizubringen
  • die Teilnehmenden entscheiden selbst, was sie den anderen Kindern zeigen möchten und als Projekt anbieten wollen
  • das Projekt basiert auf dem Peer-Learning Ansatz: die Teilnehmenden werden selbst zu Peers, indem sie anderen Teilnehmenden nach ihrem Ermessen etwas beibringen was sie selbst gut können
  • bereits stattgefundene Aktivitäten im Rahmen des Projekts: Origami, nähen und stricken, Malern, Grafitis entwerfen und sprühen, Breakdance, Akrobatik
  • an jeden Treffen nehmen 10 bis 25 Kinder teil, die Nachfrage ist steigend.

 

 

 

Mitglieder des Netzwerkes (Frau Wiebke Schwarzweller, Frau Christiane Witt, Frau Dr. Sonja Brentjes) arbeiten intensiv an der Vorbereitung von Kulturveranstaltungen in Luckenwalde, Ludwigsfelde und Baruth. Es ist vorgesehen, eine weitere Wanderausstellung im Rahmen der Serie Kunst kennt keine Grenzen aufzubauen. Wir hoffen, diese Ausstellung im November eröffnen zu können. Dazu haben wir einen Finanzierungsantrag bei der Integrationsbeauftragten des Landes Brandenburg Frau Dr. Doris Lemmermeier gestellt. Weitere Vorhaben sind Musik- und Tantveranstaltungen für Kinder und Jugendliche, Einheimische und minderjährige Flüchtlinge. Dazu hat Frau Schwarzweller Rapper und Straßenkünstler aus Berlin gewonnen, mit den Kindern und Jugendlichen im Herbst zu arbeiten. Diese Aktivitäten setzen ein erfolgreiches Pilotprojekt aus dem Sommer fort.  Das Herbstferienprojekt in Luckenwalde wird von den Falken Brandenburg über Projektgelder finanziert. Für das Herbstprojekt mit den minderjährigen Flüchtlingen haben wir ebenfalls einen Finanzierungsantrag beim Land Brandenburg eingereicht.

 

Über einen privaten Spender der Max Planck Gesellschaft hat Frau Dr. Sonja Brentjes 2016 und 2017

Finanzmittel zum Erwerb von Materialien für den ehrenamtlichen Deutschunterricht an der EAE Zossen

Wünsdorf eingeworben. Die Spenden wurden vom Max Planck Institut für Wissenschaftsgeschichte in

Berlin verwaltet. Die Sachmittel wurden entweder direkt von den MitarbeiterInnen des Instituts für die

EAE angeschafft oder von Frau Dr. Brentjes für spezielle Bedürfnisse der ehrenamtlichen LehrerInnen

gekauft. Nebn Schreibmaterial, Stiften, Heftern und ähnlichen Dingen konnten so auch spezielle Lehr-

und Lernmaterialien erworben werden. Unser Dank gilt allen an diesem Kooperationsprojekt beteiligten

Menschen, vor allem aber dem anonymen Spender der MPG.

http://www.lap-teltow-flaeming.de/index.php/reader-52/preisverleihung-aktiv-fuer-demokratie-und-toleranz.html

19.06. 2017

 

Elf Initiativen aus Berlin und Brandenburg sind für ihr besonderes Engagement gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus geehrt worden. Mit der Preisverleihung würdigte das Bündnis für Demokratie und Toleranz (BFDT) am 19. Juni auch zwei Gruppen aus dem Lankreis Teltow-Fläming. Bundesweit haben sich in diesem Jahr 84 Projekte im Rahmen des Wettbewerbs "Aktiv für Demokratie und Toleranz" für die Auszeichnung qualifiziert.

Als "Schatzkiste des zivilgesellschaftlichen Engagements" bezeichnete Gregor Rosenthal den Wettbewerb, der in diesem Jahr zum 21. Mal ausgeschrieben wurde. Der BFDT-Leiter nannte als Auswahlkriterium vor allem die Übertragbarkeit der Projekte, die sich als Modell und Anregung zur Nachahmung empfehlen sollen. Die Feierstunde im Berliner Roten Rathaus war die vorletzte einer Serie von acht regionalen Veranstaltungen, die im April in Regensburg startete und Anfang Juli in Heidelberg endet.

Der Landkreis Teltow-Fläming war gleich mit zwei Preisträgern vertreten. In ihrer Laudatio bescheinigte die Leiterin des American Jewish Committee Berlin, Deidre Berger, den Mitgliedern des Bürgerforums "Netzwerk für Demokratie und Menschlichkeit" Mut und Entschlossenheit besonders angesichts zahlreicher Anfeindungen aus rechtsextremen Kreisen in der Vergangenheit. Dem 2015 gegründeten Netzwerk gehören Kirchenvertreter, Mitglieder von Flüchtlingsinitiativen und mehrere Parteipolitiker an. Für das Netzwerk nahm die Sprecherin des Runden Tisches Flüchtlingshilfe in Zossen, Wiebke Schwarzweller (im Bild rechts mit Sonja Brentjes), die Auszeichnung entgegen.

Mit einer ungewöhnlichen Idee hat sich der Verein "Bürger für Bürger" aus Blankenfelde-Mahlow für den Preis qualifiziert. 2015 richtete er zum Jahrestag eines aufsehenerregenden rassistischen Anschlags, der sich im Juni 1996 in Mahlow zugetragen hatte, einen Gedenkwettbewerb aus. Damals war der aus dem englischen Birmingham stammende Geschäftsmann mit jamaikanischen Wurzeln, Noel Martin, von zwei jungen Männern so schwer verletzt worden, dass er seither querschnittsgelähmt ist. Nun waren Bürger aufgefordert worden, zu verschiedenen Themen Bilder, Geschichten und Comics zu fertigen.

Die Motive der Gewinner wurden als Briefmarken gedruckt und können als Satz käuflich erworben werden. Der Gewinn kommt der Jaqueline und Noel Martin-Stiftung zugute, die damit den Jugendaustausch zwischen Birmingham und Mahlow fördert. Für diese Form der Kreativität nahm die Vereinsvorsitzende Vera Hellberg die Auszeichnung aus den Händen von Gabriele Rohmann, Leiterin des Archivs der Jugendkulturen, entgegen.